Im kleinen, aber produktiven Kreis wurde in gemütlicher Atmosphäre mit Brezen und Obazda, mit reichlich Film -und Bildmaterial über die Entwicklungen der aktuellen Projekte in Bangladesch und Kongo berichtet.
Hier eine kurze Zusammenfassung über den Stand der Dinge der drei Projekte:
Waisenhaus Bangladesch:
Das neue zweistöckige Gebäude wurde fertiggestellt. Nun verfügt unser Waisenhaus über ein Computer-Lernzimmer, ein Gästezimmer, eine Unterkunft für die Lehrer, einen eigenen Gebetsraum und einen neuen Aufenthaltsraum. Die Sturmschäden im August an den Unterkünften der Kinder konnten erfolgreich ausgebessert werden und außerdem war im letzten Jahr viel Zeit für Ausflüge in die Umgebung, um die Kultur des eigenen Landes kennenzulernen. Unseren Kindern geht es gut. Und das ist vor allem unserem Engagement zu verdanken. An dieser Stelle: Vielen, vielen Dank an alle unsere lieben Mithelfer und Spender!!
Das weitere Zukunftsziel ist die finanzielle Unabhängigkeit des Waisenhauses. Dazu wurde ein Konzept ausgeklügelt, das bisher aus finanziellen Gründen noch nicht angegangen werden konnte. Wir wollen eine Ingwer- und Kurkuma-Farm gründen. Dafür werden Arbeiter aus der direkten Umgebung angestellt. Die Einnahmen werden die Alltags-Ausgaben des Waisenhauses decken können.
Waisenhausbau Kongo:
Schneiderschule Kongo:
Auch mit unserer Schneiderschule haben wir große Pläne: Eine Münchner Modedisignerin möchte unsere Schülerinnen europäische Schnitte lehren. So können die Schneiderinnen ihre traditionellen Stoffe mit europäischen Schnitten kombinieren und besser - und natürlich fair - ins Ausland verkaufen.
Das gibt unserer Schule ein festes Einkommen, so dass in Zukunft noch mehr mittellose Frauen von der Straße geholt werden können und die Chance bekommen, einen Beruf zu erlernen. Weiteres Ziel ist der Umzug in größere Räume, da die Nachfrage und Möglichkeiten der Schneiderinnen durch unsere Hilfe im letzten Jahr stark zunahmen.